Butterflys
Stormy Weather

Mohinder lebte nun seit drei Jahren in New York. Matt und Molly haben sich fest bei ihm eingenistet, und auch Jade sitzt fast jeden Tag bei ihm und tut ihr möglichstes Molly nicht völlig zu vermännlichen. Sie waren alle wie eine Familie, doch die einzige die das auslebte war das kleine unschuldige Mädchen, welches ihre zwei Ersatzväter und ihre große Ersatzschwester voll und ganz in Anspruch nahm.
Jade kannte schon seinen Vater, und stand ihm damals für einige Tests zur Verfügung, viel mehr um ihm ein paar Erfolgserlebnisse zu gönnen, als irgendwelche Erkenntnisse aus ihrer DNA zu gewinnen. Nach seinem Tod, spendete sie Mohinder Trost, und ohne es zuzugeben, sich damit auch. Mohinder versprach ihr, keine weiteren Tests mit ihr zu machen, solange sie ihm auf der Suche nach weiteren „Heroes“ half. Sie arbeitete Hand in Hand, obwohl sie so grundverschieden waren.

„Gute Nacht Kleine. Wir sehen uns nächste Woche.“ verabschiedete sich Jade bei Molly mit einem Kuss auf die Stirn. Molly war die einzige, die so eine Nähe zu ihr aufbauen konnte. „Mohinder soll dich nach Hause bringen.“ Molly wusste wie mächtig Jade war, doch wollte sie immer, dass diese nicht alleine nach Hause ging. „Hör mal, ich schaff das auch alleine.“ Mohinder kam ebenfalls ins Zimmer. „Ich hab meinen Namen gehört?“ Molly setzte sich auf. „Kannst du Jade nicht nach Hause bringen? Matt passt schon auf mich auf.“ Jade und Mohinder richteten ihren Blick auf den im Sessel schlafenden Matt, der bei seiner TV-Show eingeschlafen war. Beide mussten grinsen.

Mohinder und Jade sprachen kein Wort auf dem Weg zu Jades Appartement. Es fing leicht zu regnen an und die beiden legten einen Zahn zu, denn mit jedem Schritt wurde der Regen heftiger. „Kannst du das nicht beenden?“ rief Mohinder als sie zu dem Vordach des Eingangs kamen. „Mohinder, ich kann ja viel, aber ich bin nicht Gott.“ bemerkte Jade leicht sarkastisch. Sie schloss die Tür auf und stieg die Treppen hinauf. Mohinder blieb an der Tür stehen und zog sich die Jacke über den Kopf um zurückzulaufen. Jade blieb stehen, schloss die Augen und ein Donnerknall schallte durch die Nacht. Mohinder zuckte zusammen und sah zu ihr hoch. „Dir macht es sicher nichts aus, wenn ich bei dir warte bis der Sturm vorüber ist?“ Sie grinste, ohne sich zu ihm zu drehen „Quatsch!“ und ging die Treppen zu ihrem Appartement hoch. Sie kam ins Wohnzimmer, wo Mohinder vor der Couch stand und an sich hinab sah. Sie schmiss ihm ein Handtuch zu und machte ihm deutlich, dass die Couch nicht schmelzen würde von dem bisschen Wasser. Sie setzte sich neben ihn und rubbelte ihr Haar trocken. Mohinder sah einen Regentropfen ihre Wange runterlaufen und wischte sie mit seinem Handtuch ab. „Ehm, meinst du ich schaff das nicht alleine?“ Er schüttelte den Kopf. „Du bist wirklich ein seltsamer Mensch, Jade. Warum lässt du niemanden an dich ran?“ Sie musste grinsen. „Du willst an mich ran?“ Auch Mohinder grinste nun, aber eine leichte doch deutliche Röte stieg in sein Gesicht. „Du weißt was ich meine. Vertrauen ist nichts Schlimmes.“ Sie wollte ihm nicht widersprechen, auch wenn sie der Meinung war es besser zu wissen. Mohinder war ein positiv denkender Mensch, und sein Weltbild stand trotz seiner schlechten Erfahrungen immer noch aufrecht. Grelle Blitze erleuchteten den Himmel und Donnerschläge übertönten den New Yorker Straßenlärm. Jade ging es gut, mit der Ausnahme, dass sie sich unwohl fühlte mit Gesellschaft in ihrem zu Hause. Auch wenn sie Mohinder nicht hasste. Es kribbelte in ihren Fingern, und sie konnte sich nicht halten. „Wenn es dich nicht stört…“ Er unterbrach sie mit einem grinsenden Nicken. Mohinder wusste inzwischen, dass sie es genoss bei einem Unwetter draußen zu sein, die Energie zu spüren und irgendwie in sich aufzunehmen. Sie stand auf ihrem Balkon und streckte ihr Gesicht dem Regen entgegen. Ein herrliches Gefühl, die nassen Tropfen auf ihrer Haut, die Blitze die um sie tanzen schien und… eine Hand die sie plötzlich spürte und verschreckte. Mohinder stand direkt hinter ihr. Er sah zum Himmel hoch, als wolle er nachempfinden was sie fühlte. „Wie ist das?“ fragte er. Jade wollte es ihm nicht erneut erklären. Seinem Vater hatte sie so oft versucht zu erklären wie es sich anfühlt. Sie atmete tief ein, wartete auf seine Reaktion, und als er seinen Kopf senkte um sie fragend anzusehen näherte sie sich um ihn zu küssen. Erst zog Mohinder zurück, doch dann hielt Jade ihn fest und ließ ihn spüren, was sie spürte. Sie ließ so viel Energie in ihn strömen wie möglich, dass er dieses Prickeln in jeder Faser des Körpers spüren konnte, aber noch wenig genug um ihm keinen Schlag zu versetzen. Sie löste sich von ihm und sah ihn an „So“ sagte sie. Jade wollte sich umdrehen um wieder zu genießen was sie jedes Mal genoss, doch Mohinder packte sie am Arm und zog sie an sich um sie leidenschaftlich zu küssen. Er hielt sie kräftig fest, weil er wusste sie würde sich wehren wollen. Doch sie war viel zu stark um von ihm gehalten zu werden. Sie stieß ihn zurück und er fiel ins Wohnzimmer auf den Boden. Er richtete sich auf und sie kam auf ihn zu. Er packte sie am Hosenbund und zog sie zu sich hin. „Du willst also doch an mich ran“ sagte sie und kniete sich über seinen Schoß. „Ohja“ erwiderte er nur, und packte sie in den Haaren um sie heftiger zu küssen, als sie es je bei einem Mann erlebt hatte und von ihm erwartet hätte. Aber er kannte sie und wusste sie war keine der Frauen, die kuscheln wollte. Und in diesem Augenblick war es auch nicht das was er wollte. Sie beugte sich auf und zog ihr Tanktop aus, während seine Hände an ihrer Taille hochfuhren, über ihren Rücken und zum BH um diesen zu lösen. Mohinder beugte sich runter, um ihren Nabel zu küssen, fuhr mit spielender Zunge an ihrem Körper hoch, über ihren Brüsten zu ihrem Hals und drückte sie dabei fest an sich. Jade entledigte ihn von seinem Shirt, drückte ihn zu Boden und öffnete seine Hose. Sie grinste frech, als sie auch ihre öffnete und dann zu ihm runterkam, um ihn zu küssen, und sich mit ihm wild auf dem Boden hin und her zu wenden. Sie wollte ihn. Jetzt. Während sie sich von ihm küssen ließ, zog sie ihre Hose aus und machte ihm deutlich Gleiches zu tun. Er erhob sich, mit ihr im Arm und trug sie Richtung Schlafzimmer. Sie schlang ihre Beine um seinen Körper und ließ sich von mit ihm ins Bett fallen.

Es sollte alles verändern… aber das war es wert.
25.11.07 02:52
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Esther (25.11.07 03:04)
hach ... jade gehört also zu der superfamilie .. weisste wie gluecklich du mich machst?

den nächsten absatz, wo molly ihn bittet jade nach hause zu bringen, könnte ich komplett kopieren, so niedlich is das alles! vor allem der schlafende matt ... lol ... das passt so!

Sie schmiss ihm ein Handtuch zu und machte ihm deutlich, dass die Couch nicht schmelzen würde von dem bisschen Wasser. -> HAHA genau, das is meine jade! aber da spricht grad auch viel saskia witz draus

„Du willst an mich ran?“ -> wieder loslach

Du weißt was ich meine. Vertrauen ist nichts Schlimmes.“ -> SEUFZ HACH

zu allem, was danach kommt, kann ich nur sagen: OMG ... wie bitte soll ich heute nach ruhig schlafen? hach ... mohi .... *hat den tollen akzent im ohr*

bist ein schatz! *knutsch*


NiLi (25.11.07 03:09)
Wenn jemand gelitten hat, dann wohl du! Freut mich dass ich dich glücklich gemacht habe, ich hab das gefühl kurzgeschichten liegen mir... find ich net schlecht... da behalt ich das ziel im auge und verlier die lust nicht...vielleicht sollte ich öfter mal was schreiben, und viel stoff hab ich ja...ach, und fantasie gott seis gedankt auch... find ich gut dass es dir gefällt...solls ja auch...immerhin hassu sex! mit mohi!!! meinem kumpel *zwinker*

KNUTSCH

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